Tagung Bamberg 1996

Bambergs vieltürmiger und doppelchöriger romanischer Kaiserdom und seine berühmten Tore: Gnadenportal und Adamspforte am Ostchor, das elffach gestufte Fürstenportal an der Nordseite. An der Adamspforte standen bis 1935 unter einzigartigen Zackenbögen und seitdem im Dom-Innern sechs Großskulpturen: Adam und Eva als erste nachantike Aktfiguren, Petrus und Stephanus als erste Repräsentanten der jungen Kirche Christi sowie Kaiser Heinrich II. mit seiner Gattin Kunigunde, die Bistums– und Domgründer.

Tagungsschwerpunkt: Das figurenreiche Fürstenportal, für besonders festliche Einzüge zur nördlich gegenüber liegenden bischöflichen Hofhaltung gerichtet, wird noch über Jahre die Fachleute beschäftigen.

Im Dom-Innern werden die mittelalterlichen Gegenpole Imperium und Sacerdotium, weltliche und geistliche Macht, eindrucksvoll in Westchor und Ostchor konkret: hier mit ritterlichem Georgs– und dort mit priesterlichem Petruspatrozinium. Bischofsdom und Civitas wirken wechselweise im Kunstwerk der urbanen Gesamtheit.

Tagungsexkursion: zur ehem. Zisterzienserabtei Ebrach mit ihren Problemen der statischen Sicherung.


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